Der Prägedruck

Es begann mit dem Buchdruck

Vor rund 550 Jahren waren alle Bücher so wertvolle Schätze, weil jedes Buch von Hand geschrieben und oft noch mit Bildern versehen wurde. Besonders Mönche in Klöstern waren Spezialisten dafür. Wer eine Handschrift bestellte, musste Monate oder Jahre warten, bis das Buch endlich fertig war. Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg gilt als Erfinder des Buchdrucks in Europa und der Druckerpresse.

Aus diesen Anfängen entwickelten sich im Laufe der Zeit weitere Druckverfahren unter anderem auch der Prägedruck.

Der Prägedruck

Beim Prägedruck wird ein Motiv mit einem Werkzeug mit Hilfe einer pigmentierten Folie unter Einfluss von Druck, Temperatur und Zeit flächig oder linear auf eine Oberfläche übertragen.

Metallikeffekte erzielen wir mit einer Heissfolienprägung und diese Art der Prägung ist eine hochwertige Form der Veredelung und wird mit dem Prägestempel - genannt Klischee - erzeugt. Unter Druck und Hitze wird eine hauchdünne Folie auf das zu verarbeitende Material eingeprägt. Diese Metallikeffekte sind mittels konventionellem Buch-, Offset- und Digitaldruck nicht umsetzbar. Die reliefartige Vertiefung wirkt edel, ist ausserdem eine Wertsteigerung und eignet sich für die Titelgestaltungen auf Ihren Speise- Getränke- Wein- und Dessertkarten.

Das Klischee

Jede Art von Prägung bedingt die Anfertigung eines Klischees. Diese werden in der Regel aus Messing hergestellt. Die eigene Klischeefertigung erlaubt einen schnelleren Produktionsablauf und hinterlassen auf verschiedenen Materalien einen Eindruck - der nicht nur im Sinne des Wortes - bestehen bleibt.

Die Vorlage für das Klischee wie zum Beispiel ihr Logo, können Sie uns selbst liefern oder wir helfen Ihnen einen speziellen Schriftzug zu erstellen.

Unser Atelier ist im Besitz von eigenen Schriften die in unserem Handsatz verfügbar sind.